Ja, verdammt! Die Corona-Pandemie hat viele Probleme verursacht: Gefahr für die körperliche Gesundheit, Ängste, Retraumatisierungen und natürlich jede Menge Stress (besonders, wenn das Klopapier auszugehen droht).

Studien berichten, dass bis zu 75% der Menschen vom Stress betroffen sind. Und wer zu viel Stress hat, bekommt fast immer die negativen Auswirkungen zu spüren: Gedanken, die sich im Kreis drehen, Schlafprobleme, miese Stimmung bis hin zu Problemen im Herz-Kreislauf- und/oder Magen-Darm-Bereich. Wer kennt das nicht?

Aber Achtung: Wie wir schon in unserem Buch „Happiness statt Stress“ beweisen: Stress ist nicht immer schlecht! Er kann auch Gutes bewirken. Genauer gesagt, wir können ihn auch zu unserem Vorteil nutzen. Er stärkt die „mentale Härte“. Ein moderates Maß an Stress fördert das Lernen, führt zu konstruktiveren Ergebnissen und steigert die Widerstandsfähigkeit, also das, was wir unter dem modernen Wort „Resilienz“ verstehen.  

Heute stellen wir dir vier Möglichkeiten vor, wie du Stress für dich nutzen kannst:

1. Stress kann deine Verbindung zu anderen stärken.

Manchmal basiert Stress auf Sorgen, die man sich um sich selbst macht. Aber oft sind diese mit Sorgen um andere Menschen verflochten. Ein Beispiel: Du möchtest natürlich nicht an Corona (oder etwas Anderem) erkranken. Und das nicht nur aus persönlichen Gründen. Du machst dir nämlich auch darüber Gedanken, dass du Keime oder Viren übertragen und andere damit anstecken könntest. Wenn du Familie hast, machst du dir noch mehr Sorgen, weil du im Krankheitsfall deine Pflichten nicht erfüllen kannst. Im Gegenteil – du würdest ihnen zur Last fallen, weil du wahrscheinlich selbst hilfsbedürftig wirst.

Die Sorge um andere macht uns menschlich. In diesem Fall erinnert uns der Stress also daran, wie wichtig die Gemeinschaft und die soziale Unterstützung ist.

Unser Tipp:

Hilf anderen Menschen! In der Familie, in einem Ehrenamt, in der Nachbarschaft. Oft reicht es schon, ein offenes Ohr zu haben und zuzuhören. Oder jemandem den Einkauf abzunehmen. Oder eine Vorlesestunde im Kindergarten oder in der Volksschule zu übernehmen. Es gibt sooo viele Möglichkeiten. Und das Wichtigste ist: Das macht nicht nur die anderen, sondern vor allem auch dich selbst glücklich.


2. Stress kann deine Belastbarkeit verbessern.

Es funktioniert wie bei einem Muskel, den du ständig trainierst. Jedes Mal, wenn du eine stressige Situation überwindest, wirst du daraus lernen. Du wächst daran. Die Folge ist: Du wirst immer besser darin, sie zu managen. In Zukunft wirst du in dieser Situation keinen Stress mehr bekommen. Dein Stress hält dich sozusagen auf dem Laufenden. Er kann dich motivieren, Probleme ganz bewusst anzugehen und sie zu lösen. Du lernst im Laufe der Zeit zu improvisieren. Du entwickelst dich weiter und verbesserst dich. Stress hilft uns also, belastbarer zu werden und dadurch zu überleben.  Hätten wir diese Fähigkeit nicht, wäre die Menschheit schon längst ausgestorben.

Unser Tipp: 

Lerne, stressige Situationen bewusst wahrzunehmen. Atme mehrmals tief durch – denn im Stress wirst du kurzatmig. Dann wird weniger Sauerstoff zum Kopf befördert. Die Folge ist: Das Denken wird ausgeschaltet. Ergo: Stress macht dumm! Also atme, atme, atme! So gewinnst du ein wenig Abstand und bekommst einen klareren Blick auf die Dinge.

Überlege dir außerdem im Nachhinein, wie du die Situation konkret bewältigt hast. Was kannst du daraus lernen – und beim nächsten Mal vielleicht sogar noch besser machen?

3. Stress kann dir helfen, den Fokus zu schärfen.

Mein Neffe Phillip war längere Zeit beim Militär. Auch auf Auslandseinsatz. Seine Kameraden und er mussten einige extreme Bedingungen überstehen. Von Regengüssen und kalten Temperaturen bis hin zu Gewaltmärschen und Spinnenbissen. Aber all das hat seine Fähigkeit verbessert, mit Problemen umzugehen. Wenn man im Freien bei strömendem Regen ohne Schutz schlafen muss, empfindet man so manch anderes nur mehr als Kleinigkeit und lässt sich davon nicht stressen. Das Überleben unter extremen Bedingungen erweiterte seine Perspektive. Und so geht es auch uns. Nach einer globalen Pandemie wird es uns in Zukunft leichter fallen, kleinere Herausforderungen zu meistern.

Unser Tipp: 

Setze die Dinge in die richtige Relation. Nicht jedes Problem ist es wert, dass wir uns dafür unter Stress setzten. Manches sind nur Bagatellen. Hier hilft es, zu relativieren. Frage dich: Wie groß ist die Bedeutung der Stresssituation wirklich für mich? Und welches Ausmaß an Stress verursacht sie bei mir?

Ein Beispiel: Du kommst 10 Minuten zu spät? Welche Folgen hat das? Meistens gar keine – aber wie sehr setzt du dich deshalb trotzdem unter Druck?

Das Relativieren solltest du üben. Diese Technik kann dir helfen, zu erkennen, ob du auf einem vernünftigen Stresslevel reagierst. Meistens ist das nämlich nicht der Fall. Dein Kaffeehäferl ist verschwunden? Oder jemand hat vergessen, dir zu sagen, dass eine Freundin angerufen hat? Manches Mal steigt unser Stresslevel bei solchen Kleinigkeiten so hoch, wie es eigentlich nur für etwas viel Schlimmeres angemessen wäre, zum Beispiel für einen Verkehrsunfall. Wir machen uns oft viel mehr Stress, als überhaupt notwendig ist. Situationen werden dadurch als belastender empfunden, als sie es in Wirklichkeit sind. Stell dir deshalb immer diese drei Fragen:

  1. Wie werde ich in 2 Wochen über die Angelegenheit denken?
  2. Wie in 2 Monaten?
  3. Und wie in 2 Jahren?

So erkennst du sofort, wie relevant das Problem wirklich für deine Zukunft ist!


4. Stress kann Kreativität anregen.

Stress kann dazu führen, dass du neue Wege findest, Dinge zu tun. Inspiration und Innovation wird oft erst durch Hindernisse ermöglicht. Ganz einfach, weil wir dann über das Gewohnte hinausdenken. Wenn du herausfinden musst, wie du deine Kinder in der Quarantäne stundenlang unterhalten oder die Haare deines Partners oder deiner Partnerin schneiden kannst, musst du kreativ denken, Probleme lösen und neue Fähigkeiten entwickeln.

Unser Tipp:

Trainiere deine Kreativität. Einfallsreichtum und Schöpfergeist sind in unserer Zeit unverzichtbare und wichtige Kompetenzen, auch gegen Stress. Sei spontan und flexibel. Akzeptiere Unsicherheiten und geh an die Dinge mit einer Portion Mut und Neugier heran. #einfachmachen


Fazit: Die Corona-Pandemie, der Job, das Umfeld – vieles in unserem Leben verursacht Stress. Das kann negative Auswirkungen haben. Stress hat aber auch positive Effekte, die wir nutzen können. Er kann uns motivieren, neue Erfahrungen zu machen.

Sobald wir eine schwierige Zeit überstanden haben, kann das unsere Offenheit für neue Situationen stärken. Abenteuer, die vorher unerreichbar schienen, fassen wir plötzlich ernsthaft ins Auge (z.B. eine Ehe oder Fallschirmspringen). Ja sogar der Karrierewechsel, der zuvor unrealistisch war, mag uns dann vernünftig erscheinen. Wir kennen einige Menschen, die in der Zeit der Corona-Quarantäne viel reflektiert, neue Möglichkeiten erkannt und sich komplett neu orientiert haben.

Stress kann uns also völlig neue Horizonte eröffnen. Er kann unsere Menschlichkeit und die Verbindungen zu anderen stärken. Er fördert unsere Anpassungsfähigkeit und eröffnet uns neue Perspektiven.

Nein, wir sehen Stress nicht durch die rosarote Brille! Er ist nicht immer gut! Definitiv nicht! Wenn wir aber lernen, die Vorteile zu erkennen und für uns zu nutzen, ist Stress durchaus auch förderlich und bereichert unser Leben.


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