Die Stille Zeit im Jahr ist da! Statt Andacht und Stille ist aber bei den meisten Menschen Großkampf angesagt, denn es ist wieder Zeit, Weihnachtsgeschenke zu besorgen.

Das wirft die Frage auf: Was macht ein gutes Geschenk aus? Ist es besser, Leute zu überraschen? Sollst du dir also tage- und wochenlang den Kopf zerbrechen oder stundenlang nach dem richtigen Geschenk suchen? Oder sollst du auf den Überraschungseffekt verzichten und deine Lieben bitten, ihre Wünsche zu äußern, um diese dann schlicht und einfach zu erfüllen?

Wenn du dir auch solche Fragen stellst, verzweifle nicht! Wir haben die Antwort für dich. Denn selbst dazu gibt es Forschung – und die beweist: Das perfekte Geschenk ist das, nach dem du gefragt wirst. Die Empfänger*innen genießen ein Geschenk mehr, wenn sie es wirklich gebrauchen können.

Zum 2. Adventwochenende gibt´s deshalb heute Tipps und Impulse rund um das spannende Thema „Was soll ich schenken?“. 


 1. Nimm Vorschläge an

Wenn die Leute dir sagen, was sie als Geschenk haben möchten, kaufe ihnen, wonach sie gefragt haben, anstatt sie zu überraschen. Erstellt innerhalb der Familie Wunschlisten, um euch gegenseitig das Schenken zu erleichtern.


 2. Weniger Leute beschenken

In Maries riesengroßer Familie wurde schon vor Jahren beschlossen, dass nur mehr die Kinder zu Weihnachten Geschenke bekommen. Somit fällt das „Ich-schenke-dir-was-für-30-bis-50-Euro-und-du-schenkst-mir-was-für-30-bis-50-Euro“ unter den Erwachsenen komplett weg. Das reduziert den Vorweihnachtsstress ungemein.


3.  Das gleiche Geschenk für mehrere Personen

 Es ist besser, vielen Menschen das gleiche (gute) Geschenk zu kaufen, als jeder/m individuelle Geschenke zu machen, die nicht so gut ankommen. Wir neigen dazu, zu glauben, wir müssten einzigartige Geschenke machen ... aber den Empfänger*innen ist das egal. Hauptsache, es ist etwas, worüber sie sich wirklich freuen.


4. Wir sind alle Individualisten

Deshalb werden personalisierte Geschenke als etwas Besonderes empfunden. In unserer modernen Welt heutzutage ist es wirklich einfach, personalisierte Notizblöcke, Tagebücher, Tassen, uvm. zu kaufen. Also mach es dir leicht - und trotzdem deine Lieben richtig glücklich.


5. Menschen mögen Flexibilität

Wenn du einen Gutschein verschenkst, dann halte ihn so allgemein wie möglich. Je spezifischer das Produkt oder der Laden ist, desto höher ist die Gefahr, dass der Gutschein nicht eingelöst wird. Bis zu 55 Prozent der Gutscheine unter 100 Euro lösen die Beschenkten nie ein – du finanzierst damit also nur die Wirtschaft.


6. Die etwas anderen Gutscheine

Es gibt Dinge, die man nicht kaufen kann und die man trotzdem verschenken kann. Wie wäre es Zeit zu verschenken? Ein Gutschein ist schnell erstellt und schon kann die Tante, der Onkel, die Schwiegermama, der Papa oder ein anderer geliebter Mensch beschenkt werden. Die Zeit kann gemeinsam gestaltet werden oder eine Tätigkeit, die dem/der anderen schwer fällt oder ungeliebt ist, übernommen werden.

Wie wäre es mit 1 x Fensterputzen, einem gemeinsamen Theater- oder Ausstellungsbesuch, 1 x Auto putzen, 1 x Bügeln, eine Einladung zu einem Spiele-Abend, eine selbstgestaltete Stadtführung, … Ruth erinnert sich noch sehr gut und gerne daran, als ihr Christian, ihr Mann, einmal eine Pralinen-Schachtel mit 10  solchen Gutscheinen geschenkt hat – und sie hat alle genussvoll eingelöst.


7. Wer freut sich mehr?

 Empfänger*innen freuen sich über jedes Geschenk, wenn es ihnen gefällt. Unabhängig davon, wie viel Zeit oder Mühe du in den Kauf gesteckt hast. Spannend ist, dass es DIR guttut, wenn du diese Zeit in ein Geschenk steckst, weil du dich so dem/der Empfänger*in näher fühlst! Das bedeutet: Viel Energie in den Kauf oder die Idee zu investieren, ist etwas, das für die Spender*innen viel wertvoller ist, als für die Beschenkten.


  

Also, mach dir keinen extra Stress! Frag die Leute - ob Groß oder Klein - was sie sich wünschen. Und besorge auch genau das. Einfach und unbürokratisch. Mach kein Geschenk nur um des Schenkens willen! Sondern entweder von Herzen oder gar nicht!

Und zu guter Letzt: Mach dir selbst eine Freude. Beschenke dich auch selbst.

Scroll Up