„Sogar bei dieser Wahnsinns-Hitze sollte ich nicht mit nassen Haaren herumlaufen. Ich könnte mich verkühlen. Wahrscheinlich krieg ich dann sogar eine richtige Sommergrippe. Dann muss ich in Krankenstand gehen und im Bett bleiben. Wenn´s blöd kommt, werde ich sogar meinen Urlaub stornieren müssen. Ogottogottogott ... ich muss mir unbedingt die Haare trockenföhnen, bevor ich außer Haus gehe.“

Kennst du solche Gedanken auch?

Wir machen uns viel zu oft Sorgen. Sorgen sind negative Gedanken, die um die Zukunft kreisen. Wir malen uns aus, was alles Schlimmes passieren kann. Wir können nicht mehr klar denken und verlieren den Fokus. Die Folge davon ist Angst, die uns schlimmstenfalls sogar nachts wachhält.

Übrigens kannst du Sorgen auch nicht in Alkohol ertränken. Sie können schwimmen!

Mach dir keine Sorgen!

Sich Sorgen zu machen ist eine erlernte Angewohnheit! Und das bedeutet im Umkehrschluss: Es nicht zu tun ist eine bewusste Entscheidung, die du selbst treffen kannst.

Die heutigen Tipps sind genau das Richtige für dich, wenn du dir künftig weniger Sorgen machen und stattdessen öfter glücklich sein möchtest.


1. Nimm dir Zeit für dich selbst

Niemand verlangt von dir, Wonder-Woman oder Superman sein zu müssen. Hinterfrage deine eigene Einstellung. Und dann nimm Druck raus. Aber wie?

Wir empfehlen dir zu meditieren. Oder in der Natur spazieren zu gehen. Mach Yoga oder andere Aktivitäten, die dich entspannen. Das hilft dir runterzukommen und deine Gedanken wieder in positive Bahnen zu lenken.


2. Breaking News

Jeden Tag werden wir mit Informationen bombardiert, über die wir keine Kontrolle haben. In allen Nachrichten geht es um Krisen und Konflikte in Wirtschaft und Weltpolitik, um die Gefährdung unserer Erde durch den Klimawandel und um Unfälle, Mord und Totschlag im eigenen Land. Wir werden andauernd mit negativen Dingen konfrontiert. Viele davon haben (meistens unbewusst) einen großen Einfluss auf unser Denken - und dadurch enorme Auswirkungen auf unser Glücksempfinden.

Übernimm die Kontrolle. Entscheide ganz bewusst, welche Nachrichten du hörst und welche Zeitungen du liest. Halte außerdem Distanz zu negativen Menschen und verbringe mehr Zeit statt vor dem Fernseher mit den „Lieblingsmenschen“ und „Sonnenscheinen“ in deinem Umfeld.


 3. Gesunde Besorgnis versus ungesunder Sorgenmacherei

Gesunde Besorgnis, die zu Vorsorge führt, ist wertvoll und wichtig. Es ist sinnvoll, sich mit einem Problem auseinanderzusetzen um eine Lösung parat zu haben, wenn es eintritt. Die Kunst liegt darin, zwischen gesunder Besorgnis und ungesunder Sorge zu unterscheiden. Denn endloses Grübeln, ohne zu einem Ergebnis zu kommen, macht dich nur krank.

Auch wenn wir Glücksministerinnen sind, kennen wir die Problematik natürlich auch. Ich  nutze in solchen Fällen eine spezielle Kreativ-Technik, die ich dir als Tipp mitgeben möchte: Hinterfrag deine Gedanken mithilfe einer Mindmap!


Nimm ein großes Stück Papier, schreib deine Sorgen bzw. das Problem in die Mitte und kreise es ein. Notier dir jetzt rundherum alle Gedanken, die du zu diesem Thema hast. Diese Vorgehensweise ist vielleicht ungewöhnlich, aber sie bringt Klarheit in dein Denken und wird dir höchstwahrscheinlich sogar die Antwort auf dein Problem liefern.


Wer sich nachts zu lange mit den Problemen von morgen beschäftigt,  ist am nächsten Tag zu müde, sie zu lösen (Albert Einstein).

In diesem Sinnen wünschen wir dir eine sorgenfreie und glückliche Zeit.

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